Masturbation: Warum es mehr als nur ein Spaß ist!

Masturbation - geile rothaarige Frau auf einem Stuhl

Heute sprechen wir über ein Thema, das viele von uns beschäftigt, aber nicht immer offen diskutiert wird: Masturbation. Und nein, wir werden nicht rot dabei! Lasst uns gemeinsam die gesundheitlichen Vorteile und einige interessante Fakten über Masturbation erkunden.

Was ist Masturbation überhaupt?

Mädels, Masturbation, auch bekannt als Selbstbefriedigung oder Onanie, bezeichnet die manuelle Stimulation der eigenen Geschlechtsorgane. Und ja, es gibt viele kreative Begriffe dafür. Aber hey, nennen wir es einfach Masturbation!

Gesundheitliche Vorteile

Masturbation ist nicht nur ein natürlicher und sicherer Weg, den eigenen Körper zu erkunden, sondern bietet auch einige gesundheitliche Vorteile:

  • Stressabbau: Masturbation und der damit verbundene Orgasmus können helfen, Stress abzubauen und den Kopf zu klären.
  • Neue Spermien: Bei Männern schafft die Ejakulation Platz für neue Spermien, da alte Spermien nach etwa drei bis vier Tagen ihre Qualität verlieren.
  • Kalorienverbrennung: Ja, du hast richtig gehört! Masturbation kann auch dabei helfen, einige Kalorien zu verbrennen.
  • Verbesserte Laune: Viele Menschen berichten von einem Stimmungsaufschwung und einem Gefühl der Entspannung nach der Masturbation.
  • Schlaf: Einige Menschen finden, dass Masturbation ihnen hilft, besser zu schlafen.

Mythen und Fakten

Es gibt viele Mythen über Masturbation, von „Du wirst blind!“ bis „Es ist ungesund!“. Lass uns diese Mythen zerstreuen und uns auf die Fakten konzentrieren. Masturbation ist eine normale und gesunde Aktivität, die von den meisten Menschen in verschiedenen Lebensphasen praktiziert wird.

Techniken und Häufigkeit

Laut Studien geben etwa 90% der Männer und 86% der Frauen an, regelmäßig zu masturbieren. Viele entdecken Masturbation bereits in der frühen Pubertät, während andere erst später damit beginnen. Ich war glaube ich 13 oder 14 Jahre alt, als ich anfing meinen Körper zu entdecken.

Masturbation in Deutschland

Eine Umfrage aus dem Jahr 2016 zeigt, dass Masturbation in Deutschland weit verbreitet ist. Während Männer in Bezug auf die Häufigkeit dominieren, zeigt die Umfrage, dass auch viele Frauen masturbieren. Ja, und ich gehöre auch dazu und das täglich. Es ist interessant zu bemerken, dass trotz der Offenheit vieler Menschen gegenüber Masturbation, das Thema in der Öffentlichkeit immer noch als semi-Tabu betrachtet wird.

Masturbation und sexuelle Dysfunktion bei Frauen

Masturbation kann auch als eine Art Therapie für Frauen mit sexuellen Dysfunktionen dienen. Der Berufsverband der Frauenärzte weist darauf hin, dass viele Frauen Schwierigkeiten haben, einen Orgasmus zu erreichen, und einige sogar Schmerzen beim Sex empfinden. Masturbation kann Frauen helfen, ihren Körper besser zu verstehen und ihre sexuelle Gesundheit zu verbessern.

Lisa Lehmann mit gespreizten Beinen
Foto: Lisa Lehmann mit gespreizten Beinen

Masturbation bei Frauen: Techniken und Tipps

Während Masturbation bei Männern oft als normal angesehen wird, ist es bei Frauen immer noch ein Tabuthema. Doch warum eigentlich? Laut einer Umfrage masturbieren 32% der deutschen Männer mehrmals pro Woche, während es bei Frauen nur 9% sind. 24% der Frauen gaben sogar an, es nie zu tun. Dann gehöre ich wohl zu diesen 9% und die 24 % Prozent der Fraue tuen mir einfa

Techniken für Frauen

  1. Klitorale Stimulation: Die Klitoris ist das empfindlichste weibliche Lustorgan mit mehr als 10.000 Nervenenden. Durch direkte oder indirekte Stimulation kann man intensive Lustempfindungen erzeugen.
  2. G-Zonen-Stimulation: Obwohl es immer noch Diskussionen darüber gibt, ob der G-Punkt wirklich existiert, glauben viele, dass es eine bestimmte erogene Zone in der Vaginalwand ist. Durch Erregung und Anschwellen der Klitoris wird die G-Zone aktiviert und kann zu intensiven Orgasmen führen.
  3. Kombination von Techniken: Das Kombinieren verschiedener Techniken kann zu sogenannten „Blended Orgasms“ führen, bei denen intensive Lustgefühle und Erregung ineinander übergehen.
  4. Gleitmittel: Bei der Masturbation kann die Verwendung von Gleitmittel das Erlebnis angenehmer machen und die Reibung reduzieren.

Positionen für Frauen

  • Auf dem Bauch: Diese Position kann bei vielen Frauen zu intensiven Gefühlen führen.
  • Im Schneidersitz: Der Schneidersitz ist nicht nur eine entspannte Sitzhaltung, sondern eignet sich auch hervorragend für Selbstliebe. Der Genitalbereich liegt offen vor einem, und wer die Fußsohlen aneinanderlegt, befindet sich in der noch bequemeren Schmetterlingshaltung.
  • Die Rückbeuge: Für die Gelenkigen unter uns: Gehe auf deine Knie und beuge dich nach hinten. Mit einer Hand kannst du dein Gewicht auf den Fersen stützen, und mit der anderen Hand kannst du tun, was du möchtest. Diese Position kann die innere Stimulation intensivieren.
  • Stellungswechsel: Viele Frauen masturbieren auf dem Rücken liegend. Eine Abwechslung kann es sein, sich beim Solospiel umzudrehen und auf dem Bauch zu liegen. Dies ermöglicht es, mehr Druck auszuüben. Auch die Selbstbefriedigung im Stehen, auf den Knien oder im Vierfüßler kann Spaß machen.
  • Masturbation im Bad: Viele Frauen genießen die Selbstbefriedigung unter der Dusche oder in der Badewanne. Der Duschkopf kann hierbei eine willkommene Abwechslung sein. Wichtig ist jedoch, den Wasserstrahl nicht direkt auf die Vagina zu richten, um die natürliche Scheidenflora nicht zu stören.

Masturbation bei Männern: Mehr als nur Hand anlegen

  • Vorteile der Selbstbefriedigung beim Mann: Masturbation kann die Spermienqualität verbessern, da ältere Spermien nach etwa vier Tagen an Qualität verlieren. Durch Masturbation wird frisches Sperma produziert. Außerdem erhöht Masturbation den Testosteronspiegel und kann Stress abbauen. Es wird empfohlen, 3 bis 5 Mal pro Woche zu masturbieren.
  • Methoden der Selbstbefriedigung beim Mann: Es gibt verschiedene Techniken, von der klassischen Handbewegung bis zur Nutzung von Sexspielzeugen wie Masturbatoren oder vibrierenden Penisringen. Auch die Stimulation des Anus kann für manche Männer erregend sein.
  • Masturbation unter der Dusche: Das Gefühl von Wasser auf der Haut kann die Masturbationserfahrung intensivieren und bietet eine erfrischende Abwechslung.

Masturbation in der Partnerschaft

  • Gemeinsame Masturbation: Selbst wenn der Partner schläft, kann die Masturbation neben ihm einen besonderen Kick geben. Was passiert, wenn er aufwacht? Vielleicht steigt er mit ein? Solche Gedanken können das Kopfkino anregen.
  • Fernbeziehung: Bei Fernbeziehungen oder wenn der Partner oft unterwegs ist, kann die gemeinsame Masturbation am Telefon oder über Videoanruf eine Intimität schaffen.
  • Vorspiel: Masturbation kann auch als Teil des Vorspiels dienen. Es kann sehr erregend sein, dem Partner beim Masturbieren zuzusehen.
  • Kommunikation: Es ist wichtig, offen über das Thema Masturbation in der Beziehung zu sprechen. Manche Menschen könnten eifersüchtig reagieren, wenn sie erfahren, dass ihr Partner masturbiert. Es ist wichtig, solche Gefühle zu besprechen und zu klären.

Masturbation in der Kultur

Masturbation wird in verschiedenen Kulturen unterschiedlich betrachtet. Während einige Religionen und Kulturen Masturbation ablehnen, sehen andere sie als einen normalen und gesunden Teil der menschlichen Sexualität.

Masturbation bei Frauen: Ein Tabu mit Geschichte

  • Historischer Hintergrund: Weibliche Sexualität wurde historisch oft unterdrückt und tabuisiert. Viele Religionen und Kulturen betrachten weibliche Lust und Sexualität als Sünde, während männliche Libido oft positiv bewertet wird.
  • Selbstliebe und Selbstbewusstsein: Masturbation ermöglicht es Frauen, eine positive Beziehung zu ihrer Sexualität aufzubauen, neue Techniken zu entdecken und Selbstbewusstsein zu stärken. Der Austausch über Masturbation kann zu einer verbesserten sexuellen Erfahrung führen, von der alle Menschen profitieren würden.

Fazit

Masturbation ist eine natürliche und gesunde Aktivität, die viele Vorteile bietet. Es ist wichtig, sich über Masturbation zu informieren, Mythen zu entlarven und sich wohl in seinem eigenen Körper zu fühlen.

Ich hoffe, ihr habt durch diesen Beitrag wieder etwas Neues gelernt und fühlt euch inspiriert, euren Körper besser kennenzulernen. Denkt immer daran, dass Selbstliebe in jeder Form wichtig ist. Und wie immer, bleibt grün und schick!

Alles Liebe, Eure Lisa

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